Tag 1 – 1.11.2015 – Hamburg - Los Angeles

Um 04:00 Uhr klingelte der Wecker. Wir machten uns fertig, packten noch die letzten Sachen ein, und pünktlich um 04:30 Uhr stand auch schon der zuvor gebuchte Airport-Shuttle vor der Tür.

Die Fahrt zum Hamburger Flughafen am Sonntagmorgen ging sehr schnell, in ca. 25 Minuten waren wir dort.

Die Frau, die uns gefahren hat, war nett, aber sehr wortkarg, aber besser so, als wenn man vollgequatscht wird.

05:05 Ankunft Flughafen Hamburg
05:10 Luggage Drop Off

Unser Flieger ging um 07:00 Uhr, also hatten wir ausreichend Zeit. Wir suchten uns erstmal einen gemütlichen Platz und frühstückten unsere mitgebrachten Brote.

Dann begaben wir uns zu unserem Gate.

Zuerst ging es durch eine Boardingpass-Kontrolle, wir benötigten hier noch keinen Reisepass.
Dann zur Security – Schuhe aus, Abtasten, Bodyscanner. Der Boardingpass wurde unterwegs zum Flugzeug 2x kontrolliert. Beim Einstieg ins Flugzeug wurde nur der Boardingpass gescannt, keine Reisepasskontrolle, da Inlandsflug.

08:15 Uhr Ankunft Frankfurt an Gate B05. Dort mussten wir einen extrem langen Gang laufen, bis wir zum Bereich Z, dem der Anschlussflüge, kamen. Da wurden wir, bevor wir den Bereich betreten durften, gefragt, ob wir mit Esta oder Visum einreisen, der Reisepass wurde kontrolliert und der Boardingpass bekam einen Stempel. Wir wurden anhand einer Liste abgeglichen.
Dann ab zum Zoll, Reisepasskontrolle. Auf dem Weg dahin wurde noch ein weiteres Mal unser Bordingpass kontrolliert.
Wir mussten in Frankfurt durch keine extra Sicherheitskontrolle mehr.

Am Gate angekommen, mussten wir nicht lange warten und es ging auch schon mit dem Borden los.

Das Flugzeug ein A 380 – hat nur 3er Sitzreihen – ich hasse es. Also sitzt einer bei uns, natürlich der größte Typ aus dem ganzen Flieger, zum Glück war er nicht auch noch dick. Er wollte erst ein Upgrade haben, dann konnte er es aber nicht bezahlen, so ein Mist. Naja, Pech gehabt, aber auch für ihn, denn ich muss immer recht oft aufstehen.

Der Flug war nicht besonders angenehm. Mein glutenfreies Essen war mal wieder nicht an Bord. Das ist aber auch schwer, das mit zu laden, Mannomann.
100 Entschuldigungen, aber was bringt es, wenn man Hunger hat. Da ich aber diese Erfahrung schon mal machen musste, war ich schlau gewesen und hatte mir mein eigenes Essen mitgebracht. Trotzdem kein guter Service von der LH.

Als Entschädigung gab man uns einen 50-Euro-Gutschein für den Sky Shop, aber ehrlich, damit können die sich den A…..abwischen, den brauche ich nicht.

Also muss ich dann wohl mal wieder eine Beschwerdemail schreiben, ach nee, ich kopiere einfach die vom letzten Mal.

Alles in allem war der Flug einfach nervig, aber was tut man nicht alles, um ins geliebte Land zu kommen.

Im Flugzeug erfahren wir schon, dass wir zum Automaten gehen können für die Immigration, das gilt für alle Einreisenden, die ESTA haben und mit ihrem Pass nach 2009 schon mal eingereist sind. Ja, sind wir. Es ist dann nicht notwendig, das Zollformular auszufüllen.

Es gibt etliche Automaten in LAX, aber trotzdem ist das keine wesentliche Verbesserung, da man mit dem Ausdruck noch mal zum Officer muss. Alles in allem haben wir ca. 30 Minuten für die Prozedur benötigt.

Wir standen auch schon mal länger da, aber da wir recht weit vorne standen, wäre es ohne Automaten auch schnell gegangen.

Nun zum Gepäckband. Das Band steht und es gibt einen hässlichen Piepton von sich, unsere Koffer sind nicht zu sehen. Es dauert ewig, bis mal einer kommt, der den Ton abstellt. Leider kann der das Ganze noch nicht beheben, es muss ein Mechaniker ran, der hat aber seinen Schlüssel im Auto vergessen, also muss er ihn erst holen. Wer schon mal in LAX war, kann sich denken, dass es lange dauert, mal eben zum Auto zu gehen.

Wir warten und warten, ja, ich bin hier und ich habe Urlaub, aber trotzdem ist meine Laune nicht gerade auf 100%.

Endlich kommt er angetrottet, der Typ, und steckt seinen Schlüssel rein und das Band läuft wieder, und dann sehen wir schon unsere Koffer.

Inzwischen sind in LAX aber einige Maschinen gelandet und dementsprechend voll ist es beim Zollausgang. Normal müssen wir nur durchlaufen und unseren Wisch abgeben, aber wir sollen uns anstellen, hinter alle, die noch nicht am Automaten waren, was soll das? Aber keiner der strengen Flughafenmitarbeiter lässt mit sich reden, wir müssen warten, „stay in the line“, hören wir immer wieder. Nun gut, am Airport lieber keine Diskussion führen. Also warten wir. Am Ende der Schlange erfahren wir natürlich, dass wir nicht hätten warten müssen, aber naja, egal. Was wissen wir schon?

Jetzt nur noch zum Shuttlebus von Hertz, aber dazu müssen wir uns erst mal durch Menschenmassen kämpfen, die am Ausgang stehen. Mann, was ist hier denn los, so haben wir das hier noch nie erlebt, es ist voll ohne Ende und alle sind hektisch und genervt.
Auch draußen geht es mit den Bussen nicht voran, wir erwischen einen, aber der steht vor dem Airport sicher 10 Minuten, bis sich der Stau aufgelöst hat.

Zum Glück ist es zu Hertz nicht weit, dort steht dann auch schon unser Name auf der Tafel mit der Nummer des Parkplatzes. Auf dem Platz steht ein weißer Santa Fe – Sport Edition. Der hat Audi-Q5-Größe, aber keine Extras wie Navi, Sitzheizung, Rückfahrkamera oder Ähnliches. Der Kofferraum ist überschaubar. Unsere Koffer haben zwar Platz, aber für 2 Boxen zusätzlich wird es knapp.

Mario geht also kurz zu einem Mitarbeiter und fragt nach einem Upgrade. Ja, geht, 1000 $ für einen Infiniti QX70. Bitte, den hatten wir letztes Mal so bekommen. Nein, den müssen wir zahlen, wir können zum Schalter gehen und fragen, ob es billiger geht, aber da drin ist die Hölle los und wir haben einfach keine Lust mehr zu warten. Kaufen wir eben dieses Jahr nur eine Kühlbox, der Rest kommt in Tüten und wird gequetscht. 4WD oder HC benötigen wir ja eh nicht wirklich, von dem her muss der Wagen es tun. Wir haben ja nur Midsize gebucht und den haben wir bekommen, also müssen wir damit leben.
Das nächte Mal buche ich dann wieder National, da haben wir für ein Upgrade auf SFRA nur 200 $ bezahlt.

Die Zeit ist nun auch schon recht fortgeschritten, jetzt aber auf zum Einkaufen und nach Ontario in unser Hotel.

Ich hatte mir die Adressen von einem Wholefoods, Trader Joes, Dollar Tree und Walmart rausgeschrieben, die wir alle nacheinander ansteuern wollten.

Das wurde aber erst mal nichts, weil wir blöderweise in die falsche Richtung des Sepulveda Blvd gefahren sind, das Navi führt uns zu dem in LA und nicht zu dem in El Segundo. Also mal eben durch den schönen LA-Verkehr 10 km in die falsche Richtung gefahren.

Da wir 2014 schon genau bei diesem Wholefoods gewesen sind, kam mir das schon recht bald sehr komisch vor, und wir drehten dann wieder um.

Jetzt aber, kaum hatten wir die richtige Adresse eingegeben, ging alles ganz einfach.
Als wir beim Wholefoods ankamen, war es schon fast dunkel und man wollte meinen, das halb LA gerade hier einkauft.

In 14 USA-Reisen haben wir es nicht 1-mal so voll in Geschäften erlebt wie an diesem heutigen Sonntag.
Auch bei Trader Joe’s war es nicht besser, aber immerhin bekamen wir hier ein paar leckere preiswerte glutenfreie Snacks.

Wieder ins Auto und auf nach Baldwin Park zum Walmart Superstore, auch hier so voll wie nie zuvor. So macht das keinen Spaß, wir holten nur das Nötigste zum Frühstück und entschieden, den Rest in der Früh zu kaufen.

Noch ein Stück weiter auf der I-10 nach Ontario und wir hatten unser heutiges Übernachtungsziel erreicht. Das DoubleTree Hotel am Airport. Dort wurden wir mit warmen Schokokeksen und zwei Flaschen Wasser begrüßt und bekamen ein schönes großes Zimmer mit 2 Queenbetten.
So gerne ich mich gleich reingelegt hätte – der Magen hing auf halb 8 und so spät war es auch in der Zwischenzeit geworden. Ums Eck gab es einen Denny’s. Nicht lange überlegt und schon aßen wir den ersten USA-Burger dieses Jahr.
Die Speisekarte vom Dennys ist sehr gut mit GLUTENFREIEN Speisen ausgezeichnet.

Vollgefuttert und sehr müde ließen wir uns dann, zurück im Hotel, auf den schönen weichen Kissen nieder und schliefen ein.

Wetter: Sonnig – 27° am Abend etwas kühler in Los Angeles
Sights:  -
Wanderungen:  -
Abendessen: Denny’s, Ontario